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20.10.2014 Berlin: Zahl der Leiharbeiter im Tourismus steigt stark an
Die Zahl der ausländischen Zeitarbeiter in Berlin ist von Ende 2009 bis Ende 2013 um 72 Prozent gestiegen. Insgesamt erhöhte sich die Anzahl der Leiharbeiter laut Agentur für Arbeit um etwa ein Viertel auf mehr als 31.000. Die Gewerkschaft Verdi und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) weisen aber auf die problematischen Bedingungen hin unter welchen die Zeitarbeiter oft leiden müssen. So bekämen sie teilweise nur 50 Cent pro Zimmer und würden unter falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt. Der IGZ widerspricht den Vorwürfen der Ausnutzung und beruft sich auf eine Umfrage unter Mitgliedern, demnach 91 Prozent übertariflich zahlten. (Quelle: Berliner Morgenpost)

 

20.10.2014 Thüringen: Leiharbeitermangel
Die Leiharbeit in Thüringen ist im Jahr 2013 um 3000 Stellen zurückgegangen. Diese Zahl sagt aber nicht aus das Leiharbeit nicht mehr benötigt wird. Ganz im Gegenteil: Die Zeitarbeitsunternehmen suchen verzweifelt nach Personal, können aber selbst für einfache Helfertätigkeiten keines finden. Laut Arbeitsagentur kamen im September rund 40 Prozent der Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen. (Quelle: Die Welt)

 

14.10.2014 VW: Sparprogramm gefährdet Leiharbeit
Der Autobauer VW will mit einem Sparprogramm fünf Milliarden Euro einsparen. Vorstandschef Martin Winterkorn sagte, man will zwar kein Stammpersonal entlassen, aber man könnte weniger Leiharbeiter nutzen. Weiteres Geld soll gespart werden indem auf wenig gefragte Sonderausstattungen verzichtet wird und nicht erfolgreiche Auto-Modelle keinen Nachfolger erhalten. (Quelle: Börse-Online)

 

13.10.2014 Daimler-Personalchef warnt vor neuen Regulierung in der Leiharbeit
Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth spricht sich gegen die geplanten Neuregelungen zur Leiharbeit aus. Er warnt davor, dass dies Unternehmen dazu bringen könnte ihre Produktion ins Ausland zu verlagern. Auch die geplante Befristung von 18 Monaten sieht er kritisch: „"18 Monate entsprechen nicht den Zyklen einzelner Branchen. Im Automobilbereich sind 18 Monate ein kurzer Zeitraum, während dieser zum Beispiel in der Kommunikationsbranche vergleichsweise lang ist", so Porth. (Quelle: Radio Köln)

 

05.09.2014 IAB: Bedeutung der Zeitarbeit gewachsen
„Zeitarbeit bietet auch Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung eine gute Perspektive“, kommentiert Ralf Lemle, Landesbeauftragter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die Erkenntnisse der aktuellen IAB-Studie zur Zeitarbeit in NRW. Demnach ist der Anteil Beschäftigter ohne Berufsausbildung in der Zeitarbeit dreimal so hoch wie unter allen Beschäftigten in NRW. „Die Beschäftigungschancen im weiteren Erwerbsverlauf sind nach einer Zeitarbeitsbeschäftigung in jedem Fall besser, als wenn die betroffenen Personen weiterhin in Arbeitslosigkeit verblieben wären“, verdeutlicht das IAB. In NRW sind 61 Prozent der Zeitarbeitskräfte im Fertigungsbereich tätig, unter allen Arbeitnehmern liege die Quote bei lediglich 25 Prozent. (Quelle: iGZ)

 

04.09.2014 Externe Spezialisten zunehmend gefragt
Um ihren Personalbedarf zu decken, setzen Unternehmen zunehmend auf externe Fachkräfte. Dabei sind in der IT vor allem Freiberufler gefragt (48 Prozent), während der Produktionsbereich die Arbeitnehmerüberlassung vorzieht (69 Prozent). In der strategischen Personalplanung spielt das Thema nur eine untergeordnete Rolle. Vier von fünf Unternehmen entscheiden ad hoc über den Einsatz externer Fachkräfte. Das ergab eine Studie des Personaldienstleisters Hays. (Quelle: Lebensmittelzeitung)

 

03.09.2014 Forderung des CDU-Sozialflügels: Schneller mehr Geld für Leiharbeiter
Die Große Koalition will, dass Leiharbeiter künftig nach neun Monaten das Gleiche verdienen wie die Stammbelegschaft. Die Pläne stoßen auf Kritik. Der CDU-Arbeitnehmerflügel fordert eine schnellere Gleichstellung. Der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, hält die von der Bundesregierung geplante Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) schon jetzt für hinfällig. „Wenn 56% der Leiharbeitsverhältnisse nach weniger als 3 Monaten und beinahe drei Viertel nach 9 Monaten beendet sind, geht die geplante 9-Monatsfrist ins Leere“, sagte der CDU-Politiker Handelsblatt Online. „Leiharbeitnehmer sollten nach einer angemessenen Einarbeitungszeit, spätestens nach 3 Monaten, zu denselben Bedingungen beschäftigt werden, wie die Stammbelegschaft.“ (Quelle: Handelsblatt)

 

02.09.2014 Neuer Mindestlohn im Gerüstbauerhandwerk
Seit dem 01.09.2014 gilt die 2. Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Gerüstbauerhandwerk. Der Mindestlohn beträgt bundesweit 10,25 € pro Stunde und erhöht sich ab 01.05.2015 auf 10,50 €. Zwar ist eine Überlassung von Arbeitern in Betriebe des Bauhauptgewerbes weiterhin unzulässig. Allerdings bezieht sich das Verbot aus § 1 b Arbeitnehmerüberlassungsgesetz allein auf die Überlassung an einen Betrieb des Bauhauptgewerbes. An andere Betriebe können Zeitarbeitnehmer selbst dann überlassen werden, wenn sie im Rahmen der Überlassung Tätigkeiten ausüben, die dem Bauhauptgewerbe zuzuordnen sind. Wird eine Zeitarbeitskraft also zum Beispiel an einen Hotelbetrieb überlassen, um dort ein Gerüst zu errichten, dann steht ihm der neue Mindestlohn des Gerüstbauerhandwerks zu.
(Quelle: iGZ / Unternehmensberatung Schröder)

 

01.09.2014 Zeitarbeitsbranche entwickelt sich positiv
Die Zahl der Arbeitslosen stieg in Deutschland von Juli auf August um 30.000 auf 2.902.000. Die Zeitarbeitsbranche dagegen blickt auf rückläufige Zahlen: Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 51.808 Arbeitslosmeldungen 4.971 (2013: 56.779) Arbeitnehmer weniger abgemeldet, was einer Quote von minus 8,8 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vormonat war die Zahl der Arbeitslosmeldungen sogar um 17,9 Prozent niedriger 4.944 (minus 1.080). (Quelle: iGZ)

 

26.08.2014: Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage zur Entwicklung der Zeitarbeit

„Die Zeitarbeitsbranche entwickelt sich positiv, denn die Zahl der Personaldienstleistungsunternehmen sei im Zeitraum von fünf Jahren (2009 bis 2013) um 16% gewachsen“, antwortete jetzt die Bundesregierung auf eine kleine Anfrage. Zeitarbeit ist eine Brücke in den Arbeitsmarkt, bestätigte die Regierung weiterhin im Rahmen der insgesamt 23 Anfragen. 2013 begannen rund 323.000 oder 17,4% der Arbeitnehmerschaft eine Beschäftigung in der Arbeitnehmerüberlassung. Die Bundesregierung verweist auf eine Studie des IAB, wonach 2010 27,6% der Zeitarbeitsverhältnisse länger als 9 Monate dauerten, 13,8% sogar länger als 18 Monate. Jedoch enden in der Branche auch fünfmal (4,01%) so viele Beschäftigungsverhältnisse nach einem Monat in der Arbeitslosigkeit wie im Durchschnitt (0,84%). Die Lohnsituation der Zeitarbeitskräfte verbesserte sich laut Antwort seit 1999 im gleichen Rahmen wie der Gesamtschnitt um ca. 28%. Der mittlere Bruttoverdienst in der Zeitarbeit sei von 1.328 auf 1.700 Euro gestiegen. Damit liegt er nach wie vor bei ca. 57% des Gesamtschnittes (2.960 Euro). Ursache dürfte der überproportionale Anteil an Beschäftigten in Helfer- und Anlerntätigkeiten (53%) sein.
Hier finden Sie die Antwort der Bundesregierung mit weiteren interessanten Zahlen und Fakten auf der Homepage des iGZ. (Quelle: iGZ)

 

20.06.2014 VW übernimmt 800 Leiharbeiter in Hannover
Der Volkswagen-Standort Hannover steht vor dem größten Personalaufbau seit Jahren. Nach HAZ-Informationen sind sich Betriebsrat und Management im Grundsatz einig darüber, insgesamt rund 800 Leiharbeiter in die Stammbelegschaft zu übernehmen. (Quelle: Hannoversche Allgemeine)

 

19.06.2014 Internationales Dienstleistungsabkommen - Leiharbeit ist Thema
Die Verhandlungen über ein internationales Abkommen zur Liberalisierung des Dienstleistungssektors kommen offenbar voran. Die Grundzüge für ein solches Vertragswerk seien inzwischen vereinbart, sagte Amerikas Handelsrepräsentant Michael Froman am Mittwoch. Kommende Woche startet dann die siebte Verhandlungsrunde für das Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen (Trade in Services Agreement - Tisa). Partner sind 50 Staaten, die fast zwei Drittel des globalen Handels mit Dienstleistungen erbringen. Dazu gehört auch Leiharbeit. Kritiker sehen sie die Gefahr, dass die Leiharbeit internationalisiert wird. Das würde es ermöglichen, billige Leiharbeiter in Hochlohnländer zu holen, statt die Produktion in Billiglohnländer zu verlagern.
(Quelle: Frankfurter Allgemeine)

 

13.06.2014 GeAT verliert die Hälfte der Beschäftigten in Festanstellung
Die nach eigenen Angaben größte Thüringer Zeitarbeitsfirma GeAT hat 2013 überdurchschnittlich viele Beschäftigte als Festangestellte an ihre Kunden verloren. Sie hätten bis zu 49 Prozent der Zeitarbeiter fest angestellt, während es bundesweit nur 33 Prozent seien, sagte am Donnerstag Helmut Meyer, Vorstandssprecher der Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung Thüringen. (Quelle: Thüringer Allgemeine)

 

10.06.2014 Analyse: Von Zeitarbeit profitieren Arbeitnehmer und Unternehmen
Zeitarbeit ist ein wichtiges Instrument für Unternehmen, um bei Auftragsspitzen flexibel reagieren zu können. Zugleich ermöglicht sie insbesondere arbeitslosen und gering qualifizierten Menschen, die Chance, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden. Dies sind die wesentlichen Ergebnisse einer Studie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein, die auf einer Umfrage bei 40 Zeitarbeitsunternehmen aus der Region sowie 200 Unternehmen, die Zeitarbeit nutzen, basiert. (Quelle: pressebox.de)

 

04.06.2014 Zeitarbeitsbranche erwartet kräftiges Wachstum
Die deutsche Wirtschaft steht vor einer stabilen Wachstumsphase - zumindest wenn es nach der Zeitarbeit geht. Denn die Branche gilt als klassischer Frühindikator für die Konjunktur. Solange der Aufschwung anhält, brauchen Unternehmen zusätzliches Personal, um Auftragsspitzen abzufedern. Bevor neue Mitarbeiter aber festangestellt werden, greifen Arbeitgeber dabei häufig auf Personaldienstleister zurück. Damit bleiben sie flexibler, wenn die Auftragslage wieder schlechter wird. Doch dafür gibt es derzeit keine Aussichten, meint der Journalist und Branchenkenner Sven Astheimer in einem aktuellen FAZ-Beitrag. (Quelle und Details: FAZ)

 

04.06.2014 Nachfrage nach Arbeitskräften weiter hoch - 29% aller gemeldeten Stellen aus der Zeitarbeit
Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland ist weiterhin hoch, hat aber von April bis Mai leicht abgenommen. Der von der BA ermittelte Stellenindex BA-X sank im Mai um fünf auf 149 Punkte. Im langjährigen Vergleich sei dies aber ein gutes Niveau. Im Vergleich zum Mai 2013 lag der Index um drei Punkte im Plus, wie die BA weiter mitteilte. Sie erwartet für die kommenden Monate einen weiterhin hohen Bedarf an Arbeitskräften. In drei Viertel der Branchen zeige sich eine steigende Nachfrage. Gesucht werden Mitarbeiter unverändert vor allem in der Zeitarbeit - aus diesem Feld kommen laut BA derzeit 29% aller gemeldeten Stellen. Dieser Wert ist allerdings seit Jahren relativ konstant.

(Quelle: Wochenblatt)

 

30.05.2014 Zeitarbeitsbranche lehnt weitere Regulierungen ab
Die Leiharbeitsunternehmen wollen keine weiteren Regulierungen. So sagte Addeco-Chef Dingesin einem Interview mit dem „Handelsblatt“, dass die Zeitarbeitsbranche mit dem letzten Tarifabschluss und den vereinbarten Zuschlägen „ihre Hausaufgaben gemacht habe“. Laut Koalitionsvertrag sollen Leiharbeiter nach 9 Monaten denselben Lohn wie die Stammbelegschaft bekommen und die Überlassung soll nur noch maximal 18 Monate dauern.

(Quelle: Deutschlandfunk)

 

24.01.2014 BA aktualisiert Merkblatt für Leiharbeitnehmer
Das amtliche Merkblatt der Bundesagentur für Arbeit (BA), das die Personaldienstleister zusammen mit dem Arbeitsvertrag den Zeitarbeitnehmern aushändigen müssen, wurde ab Seite 2 geändert. Der gesamte Abschnitt zur Lohnuntergrenze ist entfallen. Dies hängt damit zusammen, dass es seit 01.11.2013 keine wirksame Rechtsverordnung über eine Lohnuntergrenze gibt. Weil sich die Tarifvertagsparteien bereits im vergangenen Jahr auf eine neue Lohnuntergrenze geeinigt haben, ist in Kürze mit einer neuen Rechtsverordnung zu einer Lohnuntergrenze in der Zeitarbeit im Sinne des § 3a AÜG zu rechnen. Die nächste Änderung des Merkblattes wird damit bald erfolgen. Das aktuelle Merkblatt können Sie hier herunterladen.
(Quelle: Unternehmensberatung Schröder)

 

24.01.2014 Globus will generell aus Leiharbeit aussteigen
Die Handelskette Globus will nicht nur Mitarbeiter der hauseigenen Leiharbeitsfirma übernehmen, sondern auch die Beschäftigten anderer Zeitarbeitsfirmen. Das teilte eine Unternehmenssprecherin dem SR mit. Der Prozess kann sich den Angaben zufolge aber noch Monate hinziehen.
(Quelle: Saarländischer Rundfunk)

 

23.01.2014 BA-Statistik 2 Hj 2013: Zahl der Zeitarbeiter sinkt um 6% auf 852.000
Halbjährlich gibt die Bundesagentur für Arbeit (BA) neue Daten zur Zeitarbeit heraus. Der aktuelle Bericht zur Arbeitnehmerüberlassung enthält Zahlen bis zum 30.06.2013. Demnach waren Ende Juni 2013 852.000 Leiharbeitnehmer in 18.000 Verleihbetrieben beschäftigt. Die Zahl der Leiharbeitnehmer befindet sich damit auf einem vergleichsweise hohen Niveau, ist aber gegenüber dem Vorjahr merklich gesunken (-56.000 oder -6%). Die Zahl der Verleihbetriebe mit einer Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung belief sich auf 18.000 (-500 bzw -2%). „Das sind wirklich keine guten Nachrichten für unsere Branche“, so BAP-Präsident Enkerts. Als Gründe sieht er vor allem den Fachkräftemangel und die Verunsicherung bei den Kunden der Zeitarbeit, durch die politischen Debattenwährend des Wahlkampfes. Gleichwohl zeigten die Zahlen, dass Zeitarbeit nach wie vor ein wichtiges Arbeitsmarktinstrument ist.
(Quelle: Zeit / Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister / Unternehmensberarung Schröder)

 

22.01.2014 Einkommen der Tarif-Beschäftigten gestiegen - Zeitarbeit deutlich über Durchschnitt
Tarif-Beschäftigte in Deutschland haben 2013 eine Einkommenssteigerung von 2,3% erhalten. Dies berichtet „Die Welt“ in ihrer heutigen Ausgabe und bezieht sich dabei auf das Statistische Bundesamt. Dieses habe mitgeteilt, der Zuwachs sei etwas geringer ausgefallen als im Jahr davor - 2012 seien die Löhne nämlich durchschnittlich um 2,7% nach oben gegangen. Abzüglich einer Inflationsrate von 1,5% „blieb den rund 20 Mio.Tarif-Beschäftigten 2013 ein Plus von knapp 1% im Portemonnaie“, so schreibt „Die Welt“ weiter. In diesem Zusammenhang weist der BAP darauf hin, dass die Tariferhöhungen in der Zeitarbeitsbranche schon seit Jahren überdurchschnittlich ausfallen. So gab es beispielsweise zum 1. November 2012 in der Entgeltgruppe 1 im Westen Deutschlands eine Lohnsteigerung von 3,8%, im Osten Deutschlands in derselben Gruppe sogar von 7%.
(Quelle: BAP)

 

22.01.2014 BAP: Erneut wissenschaftlich belegt - Zeitarbeit verdrängt keine Stammbelegschaften

In Anbetracht der Ergebnisse der Studie "Flexible Arbeitswelten" (wir berichteten), äußert sich Thomas Hetz, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbands der Perso-naldienstleister (BAP), wie folgt: "Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen einmal mehr den Wert der Zeitarbeit für den deutschen Arbeitsmarkt“. Erfreulich sein, "dass die Studie fundiert mit einem gern behaupteten Vorurteil aufräumt“, so Hetz. „Zeitarbeit ufert nicht aus und sie verdrängt auch keine Stammbelegschaften. Bei einem konstant niedrigen Anteil von Zeitarbeitnehmern an allen Erwerbstätigen – seit 2010 machen sie stabil rund zwei Prozent aus – ist dies auch rechnerisch gar nicht möglich.“
(Quelle: BAP)

21.01.2014 Befragung von Zeitarbeitsunternehmen in NRW über den Klebeeffekt
35% der Zeitarbeitsunternehmen sind der Meinung, dass der Klebeeffekt positive Auswirkungen auf das Image der Zeitarbeit hat. 56,4% sehen sogar sehr positive Effekte im Hinblick auf das Image der Zeitarbeit. Dies ergab eine Befragung von Zeitarbeitsunternehmen in NRW über den Klebeeffekt aus Sicht der Zeitarbeitsunternehmen. Partner der Befragung waren u.a. iGZ, BAP, DGB, das Land NRW und die BA. Befragt wurden knapp 1.000 Unternehmen, von denen sich 123 beteiligten. Die Befragung ergab unter anderem auch, dass nur in ca. 20% der Übernahmen eine Vermittlungsprovision gezahlt wurde. Diese schwankt jedoch stark nach Einsatzdauer und Qualifikation. Zwei Drittel der Unternehmen erwarten eine steigende Bedeutung des Klebeeffektes in der Zukunft.
(Quelle und Details: Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen )

 

20.01.2014 Trotz Minijobs und Leiharbeit: Deutsche gehen gern zur Arbeit, mehr Vollzeitstellen
In Deutschland haben so viele Menschen einen Job wie nie zuvor - das ist einer Studie zufolge wesentlich dem Zuwachs an flexiblen Arbeitsverhältnissen zu verdanken. Die Zunahme sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse - also Teilzeit, befristete Arbeit, Leiharbeit oder Minijob - gehe nicht zulasten der klassischen Arbeitsverhältnisse, heißt es in einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Demnach arbeiteten 2003 nur 19% der Menschen im erwerbsfähigen Alter (15 bis 65 Jahre) in einem atypischen Beschäftigungsverhältnis. Zehn Jahre später waren es 24%. Im selben Zeitraum stieg der Anteil der Erwerbsfähigen, die eine klassische unbefristete Vollzeitstelle hatten, von 39 auf 41%. Generell prognostizieren die Autoren der Studie eine weitere Flexibilisierung der Arbeitswelt. Doch obwohl Flexibilität und Stress steigen, sind die Deutschen mit ihrer Arbeit zufrieden: 90% aller Erwerbstätigen äußern sich demnach positiv über ihren Job.
(Quelle: Handelsblatt / Welt)

 

06.12.13 Den Ferienparks fehlen die Amazon-Arbeiter
Weil das Internet-Kaufhaus Amazon für das Weihnachtsgeschäft keine ausländischen Leiharbeiter in der Region seines Zentrallagers Bad Hersfeld unterbringt, sind für mehrere Ferienanlagen Buchungen in der gästeschwachen Nebensaison weggefallen. Mehrere Unternehmen beklagen massive Umsatzausfälle, ein Hotel musste sogar Insolvenz anmelden.
(Quelle: HNA)

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05.12.13 160 Unternehmen befragt - Zeitarbeitsfirmen zahlen klar über Tarif
Was sich mit dem iGZ-Mittelstandsbarometer bereits andeutete, bestätigt nun der Entgeltreport Zeitarbeit 2013 der „markenfrische Kommunikation GmbH“: In der Entgeltgruppe 1 beträgt der durchschnittlich gezahlte Stundenlohn laut Studie 8,90 Euro und liegt damit 71 Cent über dem Mindestlohn und 8,7% über Tarif. 160 Unternehmen wurden für die Untersuchung befragt - im Ergebnis werden größtenteils Zulagen gezahlt. Lediglich fünf der befragten Personaldienstleister überweisen keinerlei Zusatzaufwendungen. Fazit der Autoren: In allen Entgeltgruppen liegt die durchschnittliche Bezahlung deutlich über den in Tarifverträgen vereinbarten Entgelten.
(Quelle: iGZ)

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05.12.13 Hamburg: iGZ lehnt geplante Zeitarbeits-Einschränkung in Pflege ab
Ab 2014 wird die Personalsituation für die Betreiber von Alten- und Pflegeheimen in Hamburg außerordentlich schwierig: Hintergrund ist die Wohn- und Betreuungspersonalverordnung, die mit einer Übergangsfrist bis zum 31.12.2013 regelt, dass alle Zeitarbeitskräfte im Pflegebereich ersetzt werden sollen. Jeder Betreiber von Alten- und Pflegeheimen soll jetzt selbst einen Pool von geeigneten Vertretungskräften aufbauen. „Es wäre fahrlässig, die etwa 1500 Zeitarbeitskräfte aus der Altenpflege heraus zu drängen. Viele Alten- und Pflegeheime könnten ihren kurzfristigen Personalbedarf aufgrund von unbesetzten Stellen, Krankheits- und Urlaubszeiten nicht mehr besetzen und die Pflege der Bewohner könnte aufgrund künftig fehlender Personalkapazitäten nicht mehr mit ausreichender Qualität durchgeführt werden“, erklärt der Landesbeauftragte des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) für Hamburg, Angelo Wehrli.
(Quelle: iGZ)

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03.12.13 Zeitarbeit ist nicht gleich Zeitarbeit
Eine moderne Volkswirtschaft wie die deutsche ist ohne die Personaldienstleistungsbranche kaum noch denkbar: Mit Zeitarbeit können Auftragsspitzen flexibel und schnell bewältigt werden, Engpässe im Personalbereich werden vermieden. “Die Zeitarbeit hat sich in den vergangenen Jahren zum konstanten Jobmotor im Arbeitsmarkt entwickelt, von dem die Beschäftigten genauso profitieren wie die Kunden”, betont Dr. Timm Eifler, Vorsitzender der Gütegemeinschaft Personaldienstleistungen e.V., einem Zusammenschluss von Branchenunternehmen, die sich für mehr Verantwortung in der Zeitarbeit starkmachen. “Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist die flexible Form der Beschäftigung eine sehr gute Chance zur beruflichen Neuorientierung und bildet ein Sprungbrett in den Arbeitsmarkt.”
(Quelle: mittelstand-nachrichten.de)

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02.12.13 BA: Zahl der Zeitarbeitskräfte stieg im September auf 784.100
Die Zeitarbeitnehmerzahl steigt langsam aber stetig: Im Rahmen des monatlichen Berichts zum Arbeitsmarkt meldete die BA 784.100 Zeitarbeitnehmer im September - einen Monat zuvor waren es noch 775.700 - und: Die Arbeitslosmeldungen aus der Arbeitnehmerüberlassung haben laut BA aktuell deutlich nachgelassen. Nach Branchen zeigen sich in der saisonbereinigten Betrachtung im September die stärksten absoluten Zuwächse unter anderem auch in der Arbeitnehmerüberlassung (+8.000). Im Vorjahresvergleich allerdings verzeichnete die BA noch ein Minus in der Arbeitnehmerüberlassung (-5.000 oder -0,6%). Dieses Minus werde aber zunehmend kleiner.
(Quelle: iGZ)

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29.11.13 VW gibt 1.500 Leiharbeitern Festanstellung
Der VW-Konzern bietet zum Jahreswechsel rund 1.500 Zeitarbeitern eine Festanstellung an. Laut Mitarbeiterzeitung gibt es Festanstellungen für 912 Zeitarbeitskräfte im Wolfsburger Stammwerk und für 572 Zeitarbeitskollegen aus den anderen deutschen VW-Fabriken. Die Regelung gelte für alle Leiharbeiter, die im Februar 2014 drei Jahre ohne Unterbrechung in den deutschen VW-Werken gearbeitet haben werden. Für diese Zeitarbeiter wäre eine neue Befristung nicht zulässig. Würde VW sie nicht fest übernehmen, müssten sie entlassen werden. Ziel des Konzerns ist in Deutschland eine Leiharbeiterquote von 5%.
(Quelle: NDR)

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28.11.13 Koaltionsvertrag bestätigt und präzisiert Kernpunkte zur Zeitarbeit
Der nun im Wortlaut vorliegende Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD bestätigt und präzisiert die gestern bereits bekannt gewordenen Kernpunkte bzgl. der Zeitarbeit: Die maximale Überlassungsdauer in ein und demselben Einsatz wird auf 18 Monate begrenzt. Nach 9 Monaten ist equal-pay zu zahlen. Einsätze als Streikbrecher werden grundsätzlich untersagt. Leiharbeitnehmer zählen bei der Berechnung sämtlicher Schwellenwerte im Einsatzbetrieb mit. Der Missbrauch von Werkverträgen soll unterbunden werden, dazu sollen die "durch die Rechtsprechung entwickelten Abgrenzungskriterien [...] gesetzlich niedergelegt" werden. Die entsprechenden Passagen finden sich auf Seite 69 des Vertrages. Zudem soll der allgemeingültige Mindestlohn von 8,50 ab 1.1.2015 kommen. Davon kann jedoch noch bis Ende 2016 durch tarifvertragliche Regelungen abgewichen werden. Insofern dürfte die Zeitarbeitsbranche von dieser Neuregelung kaum betroffen sein, da die aktuellen Tarifverträge ein Erreichen dieses Wertes bereits Anfang 2014 (West) bzw. Mitte 2016 (Ost) vorsehen.
Hier finden Sie den Koalitionsvertrag im Wortlaut zum Download.
(Quelle: Koalitionsvertrag "Deutschlands Zukunft gestalten" zwischen CDU, CSU und SPD)

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27.11.13 Große Koaltion wird Höchstüberlassungsdauer wieder einführen - equal pay nach 9 Monaten
Wie allgemein inzwischen bekannt, haben sich Union und SPD auf die Bildung einer Großen Koalition geeinigt. Wie die Unternehmensberatung Schröder unter Berufung auf n-tv.de nun berichtet, sollen sich die Parteien im Rahmen der Koalitionsverhandlungen endgültig auf strengere Regulierungen für die Zeitarbeit geeinigt haben. Demnach soll eine Höchstüberlassungsdauer wieder eingeführt werden: die ununterbrochene Überlassungsdauer von Zeitarbeitnehmern an ein Kundenunternehmen (Entleihfirma) soll auf 18 Monate begrenzt werden. Nach neun Monaten soll es zudem eine gleiche Bezahlung für die Zeitarbeitnehmer im Verhältnis zu den vergleichbaren stammbeschäftigten Arbeitnehmern geben. Aktuell sind diese Informationen im zitierten n-tv-Liveticker jedoch nicht auffindbar. Details bleiben also abzuwarten.
(Quelle: Unternehmensberatung Schröder)


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27.11.13 Arbeitsgericht kippt offenbar 90%-Deckelung in Branchenzuschlagstarifen
Wie Rechtsanwalt Dr. Harald Franke auf anwalt.de mitteilt, hat das Arbeitsgericht Stuttgart unter dem Aktenzeichen 24 Ca 4398/13 am 21.11.2013 offenbar in einem Streitfall die 90%-Deckelung der Branchenzuschläge gekippt. Eine Urteilsbegründung liegt noch nicht vor. Zitat Dr. Franke: "Aus der Verhandlung war mitzunehmen, dass dem Arbeitsgericht der Bezug auf Auslegungen des Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsunternehmen nicht genügt, da sich die angeblichen 90% nirgendwo im Tarifvertrag wiederfinden. Die Entscheidung hat gravierende Auswirkungen für alle Zeitarbeitnehmer, bei denen Zeitarbeitsfirmen auf Branchenzuschlagstarifverträge verweisen und Lohnabschläge vornehmen möchten. Im konkreten Fall ging es um die Metall- und Elektroindustrie. Dies bedeutet, ein Zeitarbeitsunternehmen darf bei gleicher Fallkonstellation keine Abzüge vornehmen. Equal Pay ist einzuhalten."
(Quelle: anwalt.de)


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26.11.13
Uni Bayreuth startet Umfrageaktion unter mittelständischen Zeitarbeitsunternehmen

Es ist wieder soweit: Die Universität Bayreuth führt im Rahmen der „Flex4Work“ Studie eine Befragung der mittelständischen Zeitarbeitsunternehmen durch. Besonders im Hinblick auf die eingeführten Branchenzuschläge und die konjunkturelle Situation wird ein Vergleich mit den Ergebnissen von 2012 interessante Hinweise auf die Entwicklung der Zeitarbeitsbranche liefern. Ziel ist eine umfassende Bestandsaufnahme der mittelständischen Zeitarbeit in Deutschland. Die Studie soll die Bedeutung der Personaldienstleistung für Kundenbetriebe und den Arbeitsmarkt deutlich machen.
Auf der Homepage des iGZ finden Sie die Ergebnisse der Studie von 2012 und den aktuellen Fragebogen.

(Quelle: iGZ)

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15.11.2013 - iGZ Mittelstandsbarometer: Zukunftsaussichten optimistischer

Mit der Routine kehrt auch der Optimismus zurück: Mit 2,3 Punkten auf einer Skala von minus zehn bis zehn zeigt der aktuelle Geschäftserwartungs-Index Zeitarbeit (GIZ) für das zweite Quartal 2013 den höchsten Wert seit Einführung der Branchenzuschläge. Das Stimmungstief ist endgültig überwunden. „Die Branchenzuschläge stellten die Zeitarbeit vor eine der bisher größten Herausforderungen“, blickt Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, auf den Sommer 2012 zurück. „Am Ende haben jedoch alle Beteiligten festgestellt, dass wir ein gut händelbares System realisiert haben“, zeigt sich Stolz zufrieden. Fast zwei Drittel der ungelernten Kräfte sind laut iGZ-Mittelstandsbarometer länger als ein halbes Jahr im Zeitarbeitsunternehmen beschäftigt - 37,7% sogar über neun Monate. Im Facharbeiter- sowie im akademischen Bereich ist die durchschnittliche Beschäftigungszeit noch länger. 87,5% der Zeitarbeitskräfte arbeiten in Vollzeit, 82,5% haben einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Die Übernahmequote stieg erneut und liegt derzeit bei 37,7%.
(Quelle: iGZ)

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14.11.2013 - Wirtschaftsweise sprechen sich gegen Regulierung des Arbeitsmarktes aus

In ihrem jüngst veröffentlichten Jahresgutachten sprechen sich die sogenannten „Wirtschaftsweisen“ für einen weniger regulierten Arbeitsmarkt aus. Neue oder strengere Gesetze seien Teil einer „rückwärtsgewandten“ Wirtschaftspolitik, heißt es. Während Wirtschaft und Regierung die Einschätzung begrüßen, üben die Gewerkschaften und Kommentatoren scharfe Kritik. Die Kritiker sprechen von einem "Armutszeugnis für die ökonomische Zunft" und "einem politischen Pamphlet aus vergangen geglaubten, neoliberalen Zeiten" und von einer Kompetenzüberschreitung des unabhängigen, 5-köpfigen Beratungsgremiums der Bundesregierung. Gewerkschaften verweisen auf Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen, als der Sachverständigenrat. (Quelle: IG Metall)

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14.11.2013 - Zeitarbeit für Handwerk unverzichtbar

Entscheidend für das künftige Wohlergehen des Handwerks sind dem Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) zufolge weiterhin niedrige Einstiegshürden und flexible Instrumente am Arbeitsmarkt: Befristete Verträge und Zeitarbeit. Die Politik müsse den früheren eingeschlagenen Weg fortsetzen. "Doch jetzt machen wir uns angesichts der ersten Erkenntnisse aus den Koalitionsverhandlungen große Sorgen. Kann es tatsächlich sein, dass die kommende Große Koalition die bisherigen Erfolgsparameter aushebeln will?", reagierte Holger Schwannecke, Generalsekretär des ZDH.
(Quelle: iGZ)

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13.11.2013 - iGZ: SPD-Bundesvorsitzender Gabriel auf dem Holzweg

„Es ist mir schleierhaft, wie Herr Gabriel zu der Behauptung kommt, dass Zeitarbeit schlecht bezahlt sei und Arbeitsplätze vernichtet“, reagierte Werner Stolz, Hautgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), auf entsprechende Behauptungen des SPD-Bundesvorsitzenden Sigmar Gabriel auf dem NGG-Gewerkschaftstag. „Genau das Gegenteil ist in der Zeitarbeit richtig: faire Bezahlung nach DGB-Tarifverträgen inkl. Mindestlohn ab Januar 2014 von 8,50 Euro, zusätzliche Branchenzuschläge in Einsatzbranchen mit höheren Vergleichslöhnen und gleiche Rechte wie andere Arbeitskräfte auch“, unterstreicht Stolz und verweist darauf, Sigmar Gabriel sei in Sachen Zeitarbeit offenbar vollkommen auf dem Holzweg.
(Quelle: iGZ)

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08.11.2013 - iGZ-Umfrage: Großer Bedarf an Personalfachkräften

Die Ergebnisse der neunten Umfragewelle der iGZ-Mitgliederbefragung, in deren Fokus diesmal das Thema Aus- und Weiterbildung stand, liegen vor. Wie der Verband mitteilt, ist der Bedarf nach Personalfachkräften groß: 67,3% der iGZ-Mitgliedsunternehmen haben bislang noch keine PDK eingestellt - 90,7% halten die weitere Entwicklung des Berufs und damit die Beschäftigung von PDK jedoch für wichtig. Interessant hierbei: 29,7% der Unternehmen gaben an, keine qualifizierte Bewerber für die PDK-Ausbildung gefunden zu haben.
(Quelle und Details: iGZ)

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07.11.2013 - Umfrage: Arbeitsmarktpläne schrecken Unternehmen auf

Die Pläne von Union und SPD zur Einschränkung von Zeitarbeit und befristeten Arbeitsverträgen bereiten vielen Unternehmen große Sorgen. Nach einer aktuellen Sonderumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) sei Zeitarbeit zwar nur für 18% der Betriebe in der deutschen Wirtschaft wichtig, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. In der Industrie, die allein mehr als ein Fünftel aller Arbeitsplätze stellt, beträgt der Anteil allerdings 38%. "Die diskutierten zusätzlichen Regulierungen am Arbeitsmarkt sind ein völlig falsches Signal", sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der F.A.Z. "Viele für das deutsche Jobwunder verantwortliche Reformen werden damit zunichtegemacht." Die Politik laufe damit Gefahr, eine Vollbremsung am deutschen Arbeitsmarkt hinzulegen.
(Quelle: iGZ)

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01.11.2013 - Fachkräftemangel bremst Branche - Branchenzuschläge gut verkraftet

Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft PwC rechnen die führenden Zeitarbeits-Unternehmen für das laufende Jahr mit einem leichten Rückgang ihrer Beschäftigtenzahl um 1% auf 865.000. Im kommenden Jahr werde es einen leichten Zuwachs geben. Rund 60% der Unternehmen nannten den Fachkräftemangel als Wachstumshemmnis. Entgegen der ursprünglichen Erwartung habe die Branche die neuen Branchentarifverträge gut verkraftet, die den Einsatz von Leiharbeitern z.T. verteuert haben. Die höheren Kosten hätten zumindest teilweise auf die Entleihbetriebe umgelegt werden können, ohne dass die Nachfrage eingebrochen sei, erklärte PwC-Experte Ralph Niederdrenk. Weiter stellt die Studie fest, dass die befürchtete Verdrängung von Zeitarbeit durch Vergabe von Werk- bzw. Dienstverträgen nicht im prognostizierten Ausmass eingetreten ist.
(Quelle: n-tv.de / finanzen.ch)

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01.11.2013 - Neuer Tarifvertrag tritt in Kraft

Zum heutigen Tag tritt der neue DGB-Zeitarbeitstarifvertrag in Kraft, den die DGB-Gewerkschaften mit der Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit aus iGZ und BAP im September vereinbart hatten. Dieser bietet den rund 800.000 Zeitarbeitskräften in Deutschland zahlreiche Vorteile, wie z.B. höhere Entgelte, günstigere Eingruppierungsdefinitionen, bessere Regelungen für Arbeitszeitkonten und Entgeltfortzahlung. Hier gibts nähere Informationen über die neuen Entgelte.

(Quelle und weitere Informationen: iGZ / IG Metall)

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30.10.2013 - Kaum Zeitarbeit bei IKEA

Ikea nutzt nach eigenen Angaben kaum Zeitarbeit. Peter Betzel, Geschäftsführer von IKEA Deutschland, dazu: "Wir haben bei uns Zeitarbeiten nur zur Abdeckung von Krankheit und zur Abdeckung von möglicherweise starken Urlaubstagen. Für uns intern haben wir eine Richtlinie: Der Anteil von Leiharbeit oder Zeitarbeit darf 3% nicht übersteigen." 15.500 Mitarbeiter beschäftigt IKEA in Deutschland zurzeit.
(Quelle: Deutschlandradio)

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29.10.2013 - Zeitarbeit-Weltverband veröffentlicht Statistiken zur weltweiten Zeitarbeit

Weltweit haben 46 Millionen Menschen 2011 als Zeitarbeiter gearbeitet. Angestellt waren sie bei 140.000 Personaldienstleistungsunternehmen. Dies geht aus dem Bericht The agency work industry around the world 2013 des Zeitarbeit-Weltverbandes Ciett (International Confederation of Private Employment Agencies) hervor. Dem Verband gehören 47 nationale Verbände sowie sieben der größten multinationalen Konzerne an. Im Untersuchungszeitraum 2011 und 2012 waren 61% aller Zeitarbeitsfirmen im asiatisch/pazifischen Raum angesiedelt. Europa kam auf insgesamt 24%, es folgte Nordamerika mit 11%. Der Großteil der Zeitarbeitnehmer wurde im produzierenden Industriebereich eingesetzt, gefolgt vom Dienstleistungssektor. Der Jahresumsatzerlös der Branche lag bei umgerechnet 259 Milliarden Euro.
(Quelle: Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister - BAP)

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29.10.2013 - Amazon will auf Leiharbeiter im Weihnachtsgeschäft verzichten

Das Internet-Versandhaus Amazon will das Weihnachtsgeschäft ohne den Einsatz von Leiharbeitern bewältigen. "Mit Zeitarbeitsagenturen kooperieren wir erst dann, wenn der lokale Arbeitsmarkt erschöpft ist", heißt es in einem Schreiben des Versandriesen. Nach dem massiven Medienecho im vergangenen Jahr wolle Amazon Negativschlagzeilen vermeiden, schätzt Heiner Reimann, Amazon-Experte der Gewerkschaft Verdi, die Situation ein. (Quelle: personalorder.de)

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17.10.2013 - Neue Zeitarbeits-Entgelte zeigen funktionierende Tarifautonomie

Gestern ist die Erklärungsfrist für die Tarifvertragsparteien - Verhandlungsgemeinschaft Zeitarbeit (VGZ) und DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit - abgelaufen. Damit gelten ab dem 1. Januar 2014 die neu tarifierten Entgelte von 8,50 Euro/EG 1 im Westen Deutschlands und 7,86 Euro/ EG 1 im Osten Deutschlands, die im September 2013 ausgehandelt worden waren. „Gewerkschaften und Arbeitgeber haben ihre Sozialpartnerschaft für die nächsten drei Jahre bekräftigt und mit dem Abschluss gezeigt, dass die Tarifautonomie in der Zeitarbeit funktioniert. Der Gesetzgeber darf auf gar keinen Fall die Axt an die funktionierende Tarifpartnerschaft legen. Außerdem vergisst, wer Zeitarbeit weiter einschränken will, dass es diese Branche ist, die seit vielen Jahren Menschen aus der Arbeitslosigkeit holt“, so BAP-Vizepräsident Thomas Bäumer weiter.
(Quelle: personalorder.de)

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15.10.2013 - Neue Mindestlöhne für Gebäudereiniger

Am 07. Oktober hat das BMAS die Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung erlassen. Die Verordnung tritt am 1. November 2013 in Kraft und ist bis zum 31. Oktober 2015 befristet. Die Mindestlöhne liegen für die letzten beiden Monate diesen Jahres bei 9,00 EUR (West) bzw. 7,56 (Ost). Zum 01.01.2014 steigen diese auf 9,31 (West) bzw. 7,96 (Ost). Eine weitere Erhöhung steht zum 01.01.2015 an. Dann steigen die Vergütungen auf mindestens 9,55 bzw. 8,21.
(Quelle: Kanzlei HK2)

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09.10.2013 - iGZ-Bundesvorsitzende findet Diskussion über Werkverträge sehr ärgerlich

Die iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian bezeichnete im Interview mit dem Fachmagazin Personalwirtschaft Medienberichte über Lohndumping und versteckte Zeitarbeit als "sehr ärgerlich". Denn es gebe klare Regeln, wie ein Werkvertrag zu gestalten sei. Das Problem sei, dass ein Arbeitsverhältnis im Falle eines ungültigen Werkvertrages automatisch zu einer Arbeitnehmerüberlassung werde. Sie betonte zudem, dass sich die iGZ-Mitgliedsunternehmen verpflichtet haben, auch Mitarbeiter in Werkvertragseinsätzen nach dem Zeitarbeitsgrundtarif zu entlohnen. Für eine "große Flucht in Werkverträge" sieht Ariane Durian keine Anhaltspunkte .
(Quelle: iGZ)

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26.09.2013 - McDonalds bringt Zeitarbeitsbranche gegen sich auf

"Viele McDonald's-Mitarbeiter wären finanziell besser dran, wenn sie in der Zeitarbeit arbeiten würden“, reagiert der Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Werner Stolz, auf Äußerungen des Personalvorstands der Fast-Food-Kette, Wolfgang Goebel. Dieser wies jetzt in einem Interview darauf hin, dass es bei McDonald's keine Zeitarbeit gebe - allerdings liege der Einstiegslohn auch nur bei 7,71 Euro. Es sei nicht nachzuvollziehen, dass der Verzicht auf Zeitarbeit als "bonus" präsentiert werde.
(Quelle: Der Westen / iGZ)

 

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27.05.2013 - IG Metall-Umfrage zu Branchenzuschlägen

Die IG Metall führte eine Umfrage unter 40.000 Leiharbeitern durch und wollte somit Details zur Umsetzung der Branchenzuschlags-Vereinbarung ermitteln. Demnach erhalten 42% der Leiharbeitnehmer Branchenzuschläge, bei weiteren 16% werden diese mit übertariflichen Zulagen verrechnet, so dass sich eine "Positiv-Quote" von 58% ergibt. 23% durchschauen ihre Abrechnung nicht und gaben an, sich nicht sicher zu sein, ob Sie Branchenzuschläge erhalten. 7% gaben zu Protokoll, dass ihnen die zustehenden Branchenzuschläge vorenthalten werden. Aus der Meldung geht nicht hervor, wie viele der 40.000 Befragten an der Umfrage teilnahmen. Die Gewerkschaft zieht aus den Ergabnissen u.a. den Schluß, dass in der Branche nach wie vor der Gesetzgeber gefordert sei und Tarifverträge nur punktuell Verbesserungen erreichen können.
(Quelle und Details: IG Metall)

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17.05.2013 - BAG billigt konzerninternen Verleih von Arbeitskräften

Der konzerninterne Verleih von Arbeitskräften ist nicht rechtswidrig. Das hat das Bundesarbeitsgericht entschieden (Aktenz.: 7 AZR 494/11). Das Urteil eröffnet damit Unternehmen weiter die Möglichkeit, über eigene Zeitarbeitsfirmen Mitarbeiter an andere Abteilungen des Mutterkonzerns zu verleihen. Das BAG bestätigte damit das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (Aktenzeichen 3Sa 1432/10). (Quelle: Sueddeutsche Zeitung)
(Quelle: personalorder.de)

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15.05.2013 - Metaller bekommen in 2 Stufen mehr Geld

Durchbruch in Bayern: IG Metall und Arbeitgeber haben sich auf eine Lohnerhöhung in zwei Stufen geeinigt. Die Regelung wird wohl auf die bundesweit 3,7 Millionen Beschäftigten in der Branche übertragen. Damit sind Streiks bis mindestens 2015 vom Tisch. Bei einer Laufzeit von 20 Monaten wachsen die Einkommen in einem ersten Schritt ab Juli um 3,4%, in einem zweiten Schritt im Mai kommenden Jahres noch mal um 2,2%. Durch die Branchenzuschläge hat das Ergebnis auch mittelbare Auswirkungen auf die Löhne vieler Leiharbeitnehmer, die in der Metallbranche eingesetzt sind. (Quelle: Spiegel)

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15.05.2013 - Billiglohn bei Daimlers Nobelkarossen ?

Nach der umstrittenen Amazon-Reportage legt die ARD mit einer neuen Enthüllungsreportage nach: Wie sind die Arbeitsbedingungen beim deutschen Vorzeigeunternehmen Daimler? Als Grundlage für die ARD-Talkrunde diente eine Reportage mit dem reißerischen Titel "Hungerlohn am Fließband", für die ein Journalist undercover über eine Leiharbeitsfirma per Werkvertrag am Daimler-Fließband arbeitete. Die Diskussion zeigte jedoch, dass das Thema nicht mit einer einseitigen Schuldzuweisung abgehandelt werden konnte. (Quelle: WDR / Die Welt)

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10.05.2013 - Zahl der Aufstocker sinkt - BA und IW widersprechen Zeitungsbericht

Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung, wonach immer mehr Beschäftigte auf aufstockende Leistungen aus dem Arbeitslosengeld II angewiesen seien, widersprachen jetzt sowohl das Institut der deutschen Wirtschaft Köln als auch die Bundesagentur für Arbeit. Nach Angaben der BA hätten im Jahr 2012 1,324 Millionen Arbeitnehmer einen Zuschuss erhalten, da waren etwa 30.000 weniger als 2011. (Quelle: Rheinische Post / iGZ)

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20.08.2012 - Ein Fünftel der Zeitarbeiter ist unter 25 - Quote doppelt so hoch wie im Durchschnitt

Etwa jeder fünfte Zeitarbeiter in Deutschland ist nach Ministeriumsangaben 25 Jahre und jünger. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei hervor. Zum derzeit aktuellsten Stichtag 30. Juni 2011 waren demnach 170.000 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren in Leiharbeit beschäftigt - das entsprach 19% der Leiharbeiter. Auch laut Bundesagentur für Arbeit seien junge Arbeitnehmer besonders stark von Leiharbeit betroffen, schreibt die Zeitung. Während 2,7% aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Leiharbeiter sind, beträgt der Anteil der unter 25-Jährigen 5,3%.

(20.08.2012 - Quelle: personalorder.de)

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"Mehr Geld als in der regulären Festanstellung" - Zeitarbeit? Ja bitte.

Unter der Schlagzeile "Mehr Geld als in der regulären Festanstellung - Zeitarbeit? Ja bitte." schreibt das Magazin "Focus" über positive Aspekte der Zeitarbeit. Insbesondere aus dem medizinischen Bereich werden mehrere Beispiele dargestellt, welche illustrieren, dass Zeitarbeit für Arbeitnehmer durchaus lukrativer und vorteilhafter sein kann als ein "reguläres Arbeitsverhältnis".

(15.08.2012 - Quelle: personalorder.de)

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Facharbeiter-Mangel in Baden-Württemberg - Als die Portugiesen kamen

Plötzlich standen einige Dutzend Portugiesen im Rathaus: In Schwäbisch Hall suchen Firmen und Bürgermeister verzweifelt Facharbeiter. Nach einer PR-Aktion meldeten sich auch Tausende Jobsuchende aus Südeuropa - doch nur 26 Stellen wurden besetzt. Der Fall zeigt, wie schwer es ist, ein Einwanderungsland zu sein.

(07.08.2012 - Quelle: personalorder.de)

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40 Jahre Leiharbeit - Zahl der Zeitarbeiter in Mitteldeutschland überdurchschnittlich

Am morgigen Tag vor genau 40 Jahren trat das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) in Kraft, welches seit dem 7. August 1972 den Verleih von Personal an Unternehmen gesetzlich regelt. Insbesondere seit der maßgeblichen Lockerung des AÜG durch die damalige rot-grüne Bundesregierung im Jahre 2003 ist die Zahl der Zeitarbeitnehmer erheblich gewachsen ist. Dies geht einmal mehr aus den aktuellen Statistiken der Bundesagentur für Arbeit hervor. Die mitteldeutschen Regionadirektionen berichten aktuell von einem Anteil der Leiharbeit an der Gesamtbeschäftigung deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Bundesweit sind demnach 2,7% aller Beschäftigten Leiharbeiter. In den mitteldeutschen Bundesländern Sachsen (3,4%), Sachsen-Anhalt (3,3%) und Thüringen (4,1%) liegt der Anteil deutlich darüber.

(06.08.2012 - Quelle: personalorder.de)

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Zeitarbeit eröffnet Alleinerziehenden berufliche Perspektiven

Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wünschen sich 82 Prozent der deutschen Arbeitnehmer flexiblere Arbeitszeiten. Darunter befinden sich viele Alleinerziehende die diese Flexibilität für Ihre Familie benötigen. Hier ist die Zeitarbeit ein Instrument um den betroffenen Menschen neue Wege in den (Wieder-)Einstieg in den Job aufzuzeigen. Einige Unternehmen der Branche bieten deshalb spezielle Weiterbildungslehrgänge für die Zielgruppe der Alleinerziehenden an

(02.08.2012 - Quelle: personalorder.de)

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